Frankfurt - Royal Banquet = das königliche Bankett

Royal Banquet

  
zu 20% finanziert
es fehlen noch 16.000 von 20.000 €

 Spendenziel 2009 

= 20.000 Euro

Projektbeschreibung:

Das Projekt "Royal Banquet" entstand im Kontext der Großstadt Frankfurt.  Der urbane Charakter Frankfurts spiegelt sich in Hunderten von verschiedenen Nationen, die jeweils wieder Subkulturen bilden.  Frankfurt gleicht einem ungeordneten Mosaik von Minikulturen und Milieus, die unverbunden nebeneinander existieren.  Die starke Migration hatte zur Folge, dass auch in den meisten kleineren Städten (10.000) Angehörige aus 20-30 Nationen leben. Nach Elias haben nationalsprachliche und soziokulturelle und religiöse Milieus die Tendenz, unter sich zu bleiben. Deshalb entstehen in den Milieus oft Ab- und Ausgrenzung, Aggression oder Depression im Blick auf andere Milieus. Die Chance, den kulturellen und sozialen Reichtum „der Anderen“ zu entdecken, wird oft nicht wahrgenommen.  Royal Banquet will auf diese Herausforderung eine Antwort geben.

Royal  Banquet ist „ein Festmahl für alle Völker“. Es nimmt das Motiv des eschatologischen Festmahls aus Jes. 25, 6 auf (der Herr wird ein Festmahl für alle Völker ausrichten) und bildet mit lebendigen Menschen ab, was Gott für die Ewigkeit verheißt:  Menschen aus allen Nationen und sozialen Schichten werden an Gottes Festtafel sitzen.

30 -200 Gäste  genießen ein festliches Essen, staunen über faszinierende Alltagskünstler, lernen Menschen kennen, die nicht aus ihrem sozialen und kulturellen Umfeld stammen, erfahren eine jesuanische Vision der Zukunft.  An einem Tisch sitzt der Harz IV-Empfänger mit dem Manager eines mittelständischen Betriebes. Hier geschieht Würde durch Begegnung.  Das Royal Banquet findet an verschiedenen Orten in Kirchen/Cafés/ Hotels statt.

Das geistliche Ziel:  Mitarbeiter mit christlichem oder nichtchristlichem Hintergrund  arbeiten gemeinsam an einem überkonfessionellen Projekt. Sie lernen sich kennen und den spirituellen Hintergrund des Anderen schätzen.
Das soziale Ziel: Die Begegnung auf Augenhöhe motiviert zu persönlichen oder beruflichen Neustarts. Indem Menschen Verantwortung übernehmen, entstehen neue, sozial relevante Initiativen, die gesellschaftstransformatorische Kräfte freisetzen.
Das politische Ziel: Menschen aus unterschiedlichen Kulturen sehen sich weniger als Konkurrenten und erleben sich mehr als wertgeschätzte Bevölkerungsgruppe. Dies soll dazu beitragen, nationale und milieubedingte Konflikte zu minimieren.
Das wissenschaftliche Ziel: Das Projekt wird quantitativ und qualitativ beschrieben und empirisch ausgewertet. Die Ergebnisse fließen in eine Masterarbeit  des Marburger Studiengangs „Gesellschaftstransformation“ ein.


Verantwortlichkeiten:
Projektverantwortlich ist Pastor Klaus Schönberg. Die rechtliche und finanzielle Verantwortung wird vom Verein Paraiso e.V. übernommen und von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Bad Arolsen unterstützt. Das Projekt findet am
27. März 2010 im Welcomehotel in Bad Arolsen statt.


 

Bildergalerie:

 

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